KfW Unternehmensbefragung 2026
KfW Unternehmensbefragung 2026: Kreditzugang wird schwieriger – was Unternehmer jetzt tun müssen
Die KfW Unternehmensbefragung 2026 zeichnet ein ernstes Bild der wirtschaftlichen Lage deutscher Unternehmen. Die Nachfrage bleibt schwach, Eigenkapitalquoten geraten unter Druck, Ratingnoten verschlechtern sich und Banken stellen höhere Anforderungen an Kreditnehmer.
Gleichzeitig müssten viele Unternehmen dringend investieren. Digitalisierung, Kostensenkung und die Erneuerung von Maschinen, Anlagen und IT-Systemen sind für zahlreiche Betriebe unverzichtbar. Dennoch werden Investitionen aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit, hoher Kosten und fehlender Finanzierungsspielräume verschoben.
Für Unternehmer sind diese Entwicklungen mehr als ein konjunkturelles Stimmungsbild. Wenn Umsatzrückgänge, Margendruck, sinkendes Eigenkapital und schwierigere Kreditverhandlungen gleichzeitig auftreten, kann aus einem operativen Problem schnell eine Finanzierungskrise werden.
Die wichtigsten Ergebnisse der KfW Unternehmensbefragung 2026
| Kennzahl | Ergebnis | Bedeutung für Unternehmer |
|---|---|---|
| Unternehmen mit gesunkener Nachfrage | 46 % | Umsatz- und Margendruck bleiben breit angelegt |
| Unternehmen mit gesunkener Eigenkapitalquote | 31 % | Verlustpuffer und finanzielle Widerstandskraft nehmen ab |
| Unternehmen mit verschlechterter Ratingnote | 25 % | Kredite können teurer oder schwerer erreichbar werden |
| Unternehmen mit leichtem Kreditzugang | 24 % | In der vorherigen Erhebung waren es noch rund 32 % |
| Unternehmen mit Kreditverhandlungen | 45 % | Die Kreditnachfrage ist weiter zurückgegangen |
| Kurzfristige Kreditverhandlungen ohne Abschluss | 23,4 % | Fast jede vierte Verhandlung blieb erfolglos |
| Unternehmen mit Investitionen | 57 % | Die Investitionstätigkeit bleibt ungewöhnlich schwach |
| Unternehmen mit Investitionsbedarf | 92 % | Der Modernisierungs- und Anpassungsdruck ist enorm |
| Unternehmen mit konkreten Investitionsplänen | 61 % | Zwischen Bedarf und Umsetzung besteht eine große Lücke |
Was wurde in der Unternehmensbefragung 2026 untersucht?
Die Befragung wurde gemeinsam mit 19 Spitzen-, Fach- und Regionalverbänden der Wirtschaft durchgeführt. Unternehmen verschiedener Größenklassen, Branchen, Rechtsformen und Regionen wurden zwischen Anfang März und Ende April 2026 online befragt.
Nach dem Ausscheiden von Duplikaten konnten die Antworten von 1.567 Unternehmen ausgewertet werden. Die Ergebnisse bilden im Wesentlichen die wirtschaftliche Situation und Finanzierungslage des Jahres 2025 sowie des Beginns des Jahres 2026 ab.
Für die Einordnung ist wichtig: Die Befragung ist keine repräsentative Zufallsstichprobe. Die Struktur der teilnehmenden Unternehmen entspricht nicht vollständig der gesamten deutschen Unternehmenslandschaft. Deshalb werden die Ergebnisse nicht auf alle Unternehmen in Deutschland hochgerechnet.
Für Zeitvergleiche werden Unterschiede in der Zusammensetzung der jeweiligen Befragungen jedoch statistisch berücksichtigt. Die Untersuchung liefert damit wertvolle Hinweise auf Entwicklungen, Größenunterschiede und Veränderungen des Finanzierungsklimas.
Nachfrage bleibt schwach – eine schnelle Erholung ist nicht erkennbar
Fast die Hälfte der befragten Unternehmen meldete für die zurückliegenden zwölf Monate einen Rückgang der Nachfrage.
46 Prozent verzeichneten eine gesunkene Nachfrage nach ihren Produkten oder Dienstleistungen. Bei 32 Prozent blieb sie unverändert. Nur 22 Prozent berichteten von einem Anstieg.
Der Nachfragerückgang erfasste sämtliche untersuchten Branchen und Unternehmensgrößen. Besonders stark betroffen waren der Groß- und Außenhandel sowie der Einzelhandel. In beiden Bereichen meldete mehr als die Hälfte der Unternehmen eine rückläufige Nachfrage.
Auch der Blick nach vorn fällt verhalten aus. Vier von zehn Unternehmen erwarten für die kommenden zwölf Monate einen weiteren Nachfragerückgang. Nur 20 Prozent rechnen mit einer steigenden Nachfrage.
Im Baugewerbe und im Einzelhandel erwarten jeweils mehr als 40 Prozent der Unternehmen eine Verschlechterung. Im Handwerk rechnen 43 Prozent mit sinkender und nur 16 Prozent mit steigender Nachfrage.
Größere Unternehmen blicken etwas optimistischer in die Zukunft. Von den Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz erwarten 31 Prozent eine steigende Nachfrage. Bei Unternehmen mit weniger als einer Million Euro Umsatz sind es lediglich 16 Prozent.
Was die schwache Nachfrage für die Unternehmensplanung bedeutet
Unternehmer sollten ihre Planung nicht auf die Hoffnung stützen, dass eine allgemeine Konjunkturerholung sämtliche Probleme löst. Entscheidend ist vielmehr, wie belastbar das eigene Unternehmen bei einem weiteren Nachfragerückgang bleibt.
Notwendig sind mindestens drei Planungsszenarien:
- eine realistische Basisplanung,
- ein Belastungsszenario mit schwächerer Nachfrage,
- ein Krisenszenario mit zusätzlichem Margen- und Liquiditätsdruck.
Dabei darf nicht nur der Umsatz betrachtet werden. Ebenso wichtig sind Deckungsbeiträge, Preisentwicklung, Zahlungsziele, Lagerbestände, Forderungsausfälle, Finanzierungskosten und der operative Cashflow.
Ein Unternehmen kann trotz stabiler Umsätze in Schwierigkeiten geraten, wenn Kosten schneller steigen als Verkaufspreise oder Zahlungen verspätet eingehen.
Sinkende Eigenkapitalquoten schwächen die Widerstandskraft
Die anhaltende wirtschaftliche Schwäche erreicht zunehmend die Bilanzen der Unternehmen.
31 Prozent der Befragten meldeten, dass ihre Eigenkapitalquote in den zurückliegenden zwölf Monaten gesunken ist. Nur 23 Prozent berichteten von einer Verbesserung. Bei 46 Prozent blieb die Quote unverändert.
Besonders deutlich zeigt sich der Unterschied zwischen kleinen und großen Unternehmen.
Bei Betrieben mit bis zu einer Million Euro Jahresumsatz meldeten 35 Prozent eine Verschlechterung der Eigenkapitalquote. Nur 15 Prozent konnten sie verbessern.
Bei Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz berichteten dagegen lediglich 19 Prozent von einer Verschlechterung. 36 Prozent konnten ihre Eigenkapitalquote erhöhen.
Auch die statistisch bereinigte Langfristbetrachtung bestätigt den negativen Trend. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein typisches Unternehmen eine Verbesserung seiner Eigenkapitalquote meldet, ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Untersuchung gefallen.
Warum die Eigenkapitalquote für Banken entscheidend ist
Die Eigenkapitalquote zeigt, welcher Anteil des Unternehmensvermögens nicht durch Fremdkapital finanziert ist. Sie ist ein wichtiger Maßstab für die finanzielle Stabilität eines Unternehmens.
Eine solide Eigenkapitalbasis hilft dabei, Verluste aufzufangen und wirtschaftliche Schwächephasen zu überstehen. Sie stärkt außerdem die Bonität und verbessert in der Regel die Chancen auf Fremdfinanzierung.
Sinkt die Eigenkapitalquote, können Banken:
- zusätzliche Sicherheiten verlangen,
- Kreditlinien vorsichtiger bemessen,
- höhere Risikoaufschläge berechnen,
- strengere Berichtspflichten festlegen,
- Investitionskredite ablehnen,
- bestehende Finanzierungen kritischer prüfen.
Das Problem beginnt häufig lange vor einer akuten Liquiditätskrise. Bereits eine schleichende Verschlechterung der Bilanzstruktur kann den finanziellen Handlungsspielraum eines Unternehmens erheblich einschränken.
Auch die Ratingnoten verschlechtern sich
Bei den Ratingnoten zeigt sich ein ähnliches Bild.
Bei 61 Prozent der Unternehmen blieb die Einstufung unverändert. Dennoch ist das Verhältnis zwischen Verbesserungen und Verschlechterungen deutlich negativ.
25 Prozent meldeten eine schlechtere Ratingnote. Nur 14 Prozent berichteten von einer Verbesserung.
Im Verarbeitenden Gewerbe lag der Anteil der Unternehmen mit verschlechtertem Rating sogar bei 30 Prozent. Auch im Einzelhandel und im Handwerk überwogen die negativen Meldungen.
Besonders ungünstig ist die Entwicklung bei Kleinunternehmen mit weniger als einer Million Euro Jahresumsatz. In dieser Gruppe liegt der Abstand zwischen Verbesserungs- und Verschlechterungsmeldungen bei minus 16 Prozentpunkten.
Die Langfristbetrachtung zeigt ebenfalls, dass es Unternehmen zunehmend schwerfällt, ihre Ratingnote zu verbessern. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit einer Verschlechterung.
Was eine schlechtere Ratingnote auslösen kann
Eine schlechtere Ratingnote wirkt sich nicht nur auf den Zinssatz aus. Sie kann eine Kettenreaktion auslösen und unter anderem folgende Folgen haben:
- geringere oder gekürzte Kreditlinien,
- höhere Anforderungen an Sicherheiten,
- kürzere Laufzeiten,
- strengere Tilgungsvereinbarungen,
- zusätzliche Covenants,
- umfangreichere Berichtspflichten,
- Ablehnung neuer Finanzierungen,
- Schwierigkeiten bei der Verlängerung bestehender Kredite.
Unternehmer sollten deshalb nicht erst auf die nächste offizielle Ratingmitteilung ihrer Bank warten. Die eigene Bonitätsentwicklung muss intern regelmäßig überprüft werden.
Das Finanzierungsklima hat sich deutlich eingetrübt
Nur noch 24 Prozent der befragten Unternehmen bewerten ihren Kreditzugang als leicht. In der vorherigen Erhebung waren es noch rund 32 Prozent.
Etwa 26 Prozent empfinden die Aufnahme eines Kredits als schwierig. Für knapp die Hälfte der Unternehmen ist der Kreditzugang weder eindeutig leicht noch eindeutig schwierig.
Der Unternehmensgröße kommt dabei eine erhebliche Bedeutung zu.
Bei Unternehmen mit bis zu einer Million Euro Jahresumsatz bewerten lediglich 14 Prozent den Kreditzugang als leicht. 33 Prozent empfinden ihn als schwierig.
Bei Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz sprechen dagegen 34 Prozent von einem leichten Kreditzugang. Nur 13 Prozent bewerten die Kreditaufnahme als schwierig.
Kleine Unternehmen verfügen häufig über weniger Sicherheiten und geringere finanzielle Reserven. Gleichzeitig verursachen ihre vergleichsweise kleinen Finanzierungsvolumina bei Banken einen ähnlichen Prüfungsaufwand wie größere Kredite. Diese Faktoren erschweren den Zugang zu Fremdkapital zusätzlich.
Warum der Zugang zu Krediten schwieriger wird
Unternehmen, die zunehmende Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme meldeten, nannten mehrere Ursachen.
77 Prozent berichteten von höheren Anforderungen an Sicherheiten. Ebenso viele beklagten einen gestiegenen finanziellen und zeitlichen Aufwand bei der Antragstellung.
76 Prozent nahmen strengere Bonitätsanforderungen wahr. 72 Prozent verwiesen auf höhere Zinsen.
Darüber hinaus meldeten:
- 69 Prozent höhere Offenlegungsanforderungen,
- 66 Prozent ungünstigere sonstige Kreditbedingungen.
Zu diesen sonstigen Bedingungen gehören beispielsweise Laufzeiten, Tilgungsmodalitäten oder Covenants.
Die Entwicklung zeigt: Eine erfolgreiche Finanzierung hängt nicht mehr allein davon ab, ob ein Unternehmen grundsätzlich profitabel arbeitet. Banken prüfen zunehmend, wie transparent das Unternehmen gesteuert wird, welche Sicherheiten vorhanden sind und ob die zukünftige Kapitaldienstfähigkeit nachvollziehbar belegt werden kann.
Weniger Unternehmen führen Kreditverhandlungen
In den zwölf Monaten vor Beginn der Befragung führten 45 Prozent der Unternehmen Kreditverhandlungen. Gegenüber der vorherigen Erhebung entspricht das einem Rückgang um rund vier Prozentpunkte.
Dieser Rückgang ist kein Zeichen für eine entspannte Finanzierungslage. Er steht vielmehr im Zusammenhang mit schwacher Investitionstätigkeit, wirtschaftlicher Unsicherheit und einer geringeren Bereitschaft, neue Vorhaben zu beginnen.
Die Nachfrage konzentrierte sich vor allem auf langfristige Finanzierungen.
Von den Unternehmen mit Kreditverhandlungen fragten:
- 51 Prozent langfristige Kredite mit mindestens fünf Jahren Laufzeit nach,
- 44 Prozent mittelfristige Kredite,
- 43 Prozent kurzfristige Finanzierungen.
Die langfristige Kreditnachfrage war im Groß- und Außenhandel sowie im Einzelhandel besonders ausgeprägt.
Fast jede vierte kurzfristige Kreditverhandlung bleibt ohne Abschluss
Das schwierige Finanzierungsklima zeigt sich nicht nur in den Einschätzungen der Unternehmen. Auch der Anteil erfolgloser Kreditverhandlungen ist gestiegen.
Bei kurzfristigen Krediten kam es bei 23,4 Prozent der Verhandlungen zu keinem Abschluss. Gegenüber der letzten vergleichbaren Erhebung entspricht das einem Anstieg um rund fünf Prozentpunkte.
Bei mittelfristigen Finanzierungen scheiterte mehr als jede fünfte Verhandlung. Bei langfristigen Krediten lag der Anteil ohne Abschluss bei 18 Prozent.
Eine gescheiterte Verhandlung bedeutet nicht automatisch, dass die Bank den Kredit abgelehnt hat. Auch Unternehmen können ein Angebot ablehnen, wenn die Zinsen zu hoch sind, zusätzliche Sicherheiten verlangt werden oder sich das geplante Vorhaben zu den angebotenen Bedingungen nicht mehr rechnet.
Dennoch ist die Erfolgswahrscheinlichkeit von Kreditverhandlungen deutlich gesunken. Besonders stark ist der Rückgang bei kurz- und mittelfristigen Krediten.
Finanzierung darf nicht erst im Notfall beginnen
Ein Kreditantrag, der erst gestellt wird, wenn Gehälter, Steuern oder Lieferantenrechnungen kurzfristig finanziert werden müssen, beginnt aus einer schlechten Verhandlungsposition.
Banken benötigen aktuelle Unterlagen, belastbare Planungen und ausreichend Zeit für Rückfragen. Je dringender das Geld benötigt wird, desto schwieriger wird es, Verzögerungen oder zusätzliche Anforderungen aufzufangen.
Unternehmer sollten Finanzierungsgespräche daher beginnen, solange noch mehrere Handlungsalternativen bestehen. Eine rechtzeitige Vorbereitung verbessert nicht nur die Erfolgschancen, sondern auch die Verhandlungsposition gegenüber Banken und anderen Kapitalgebern.
Die Investitionstätigkeit bleibt ungewöhnlich schwach
Nur 57 Prozent der befragten Unternehmen haben in den zurückliegenden zwölf Monaten investiert.
Gegenüber der vorherigen Erhebung zu diesem Themenbereich entspricht das einem Rückgang um neun Prozentpunkte. Der aktuelle Anteil liegt sogar unter dem Niveau früherer Krisenjahre.
Besonders deutlich ist erneut der Unterschied zwischen kleinen und großen Unternehmen.
Von den Unternehmen mit bis zu einer Million Euro Jahresumsatz investierten lediglich 36 Prozent.
Bei Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz waren es 90 Prozent.
Im Branchenvergleich waren das Verarbeitende Gewerbe und der Groß- und Außenhandel besonders investitionsaktiv. Im Baugewerbe investierte dagegen weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen.
Auch im Handwerk blieb die Investitionstätigkeit unter dem Gesamtdurchschnitt.
Investiert wird überwiegend in Deutschland
Die Investitionen der befragten Unternehmen fanden überwiegend im Inland statt.
93 Prozent der investierenden Unternehmen investierten ausschließlich in Deutschland. Fünf Prozent investierten sowohl im Inland als auch im Ausland. Lediglich zwei Prozent investierten ausschließlich im Ausland.
Von einer flächendeckenden Verlagerung deutscher Unternehmensinvestitionen ins Ausland kann auf Grundlage der Befragung daher nicht gesprochen werden.
Bei großen, international tätigen Unternehmen spielt das Ausland allerdings eine deutlich größere Rolle. In der Größenklasse mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz investierten 22 Prozent sowohl im Inland als auch im Ausland. Weitere sechs Prozent investierten ausschließlich im Ausland.
Ersatzinvestitionen stehen an erster Stelle
Die Investitionen dienten überwiegend dem Erhalt und der Erneuerung des bestehenden Kapitalstocks.
Die wichtigsten Investitionsziele waren:
- Ersatzinvestitionen: 52 Prozent
- Digitalisierung: 42 Prozent
- Erweiterungsinvestitionen: 41 Prozent
- Kostensenkung: 38 Prozent
- Klima- und Umweltschutz: 18 Prozent
- Forschung und Entwicklung: 10 Prozent
- Unternehmensnachfolge: 6 Prozent
Dass Ersatzinvestitionen an erster Stelle stehen, ist ein wichtiges Signal. Ein erheblicher Teil der Investitionstätigkeit dient nicht dem Wachstum, sondern dem Erhalt bestehender Anlagen, Maschinen und Infrastruktur.
Unternehmen investieren also vielfach nicht, um neue Marktanteile zu gewinnen, sondern um ihre bisherige Leistungsfähigkeit überhaupt aufrechterhalten zu können.
Warum Unternehmen nicht investieren
Unternehmen ohne Investitionen nannten ein Bündel unterschiedlicher Hemmnisse.
Für 47 Prozent war die unsichere gesamtwirtschaftliche Entwicklung ein entscheidender Grund, Investitionen zu verschieben oder vollständig zu unterlassen.
43 Prozent verwiesen auf hohe Kosten für Energie, Material und Löhne.
Weitere Investitionshemmnisse waren:
- kein unmittelbarer Investitionsbedarf: 37 Prozent,
- fehlende Eigenmittel: 34 Prozent,
- schwache Auftragslage: 31 Prozent,
- ungünstige Finanzierungskonditionen: 28 Prozent,
- bürokratische Hemmnisse: 23 Prozent,
- hoher Verschuldungsgrad: 17 Prozent.
Die Investitionszurückhaltung ist damit nicht allein Ausdruck von Vorsicht. In vielen Unternehmen fehlen Eigenmittel, Finanzierungsspielräume und eine belastbare wirtschaftliche Perspektive.
92 Prozent sehen Investitionsbedarf – aber nur 61 Prozent planen Investitionen
Besonders aufschlussreich ist die Differenz zwischen dem wahrgenommenen Investitionsbedarf und der tatsächlichen Investitionsabsicht.
92 Prozent der Unternehmen sehen grundsätzlich Investitionsbedarf.
Die wichtigsten Bereiche sind:
- Digitalisierung: 53 Prozent,
- Kostensenkung: 51 Prozent,
- Ersatzinvestitionen: 43 Prozent,
- Erweiterungsinvestitionen: 32 Prozent,
- Klima- und Umweltschutz: 20 Prozent,
- Forschung und Entwicklung: 9 Prozent.
Trotz dieses hohen Bedarfs planen nur 61 Prozent, innerhalb der kommenden zwölf Monate zu investieren.
Auf aggregierter Ebene liegt der Anteil der Unternehmen mit Investitionsbedarf damit 31 Prozentpunkte über dem Anteil der Unternehmen mit konkreten Investitionsplänen.
Besonders zurückhaltend bleiben Kleinstunternehmen. Von den Unternehmen mit weniger als einer Million Euro Jahresumsatz planen lediglich 45 Prozent Investitionen. Bei Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz sind es 91 Prozent.
Welche Rahmenbedingungen Unternehmen für Investitionen benötigen
Auf die Frage, welche Verbesserungen notwendig wären, damit mehr investiert wird, nannten die Unternehmen vor allem:
- Bürokratieabbau: 35 Prozent,
- besseren Finanzierungszugang: 22 Prozent,
- niedrigere Steuer- und Abgabenbelastung: 17 Prozent,
- bessere Auftragslage und gesamtwirtschaftliche Perspektive: 16 Prozent,
- niedrigere und verlässlichere Energiepreise: 14 Prozent,
- mehr politische und rechtliche Planungssicherheit: 13 Prozent,
- bessere und einfachere Förderprogramme: 12 Prozent.
Der Wunsch nach Bürokratieabbau steht damit noch vor steuerlichen Entlastungen und niedrigeren Energiepreisen.
Für viele Unternehmen scheinen lange Genehmigungsverfahren, umfangreiche Dokumentationspflichten und komplexe Förderbedingungen selbst zu einem Investitionshindernis geworden zu sein.
Nachhaltigkeitsdaten werden Teil der Kreditfähigkeit
Nachhaltigkeit war nicht in allen Kreditgesprächen ein Thema. Von den Unternehmen mit Kreditverhandlungen berichteten 25 Prozent, dass Nachhaltigkeitsaspekte angesprochen wurden.
Die Häufigkeit hat sich gegenüber der vorherigen Erhebung kaum verändert. Deutlich verändert hat sich jedoch die Tiefe der Abfragen.
Von den Unternehmen, bei denen Nachhaltigkeit thematisiert wurde, wurden 97 Prozent nach konkreten Nachhaltigkeitsinformationen oder Kennzahlen gefragt. In der vorherigen Erhebung lag dieser Anteil erst bei 56 Prozent.
Am häufigsten verlangten Kreditgeber Informationen über:
- Energieverbrauch: 61 Prozent,
- Stromverbrauch: 59 Prozent,
- Anteil erneuerbarer Energien: 51 Prozent,
- Nachhaltigkeitsstrategie: 46 Prozent,
- Treibhausgasemissionen: 38 Prozent,
- ESG-Rating oder Zertifizierungen: 37 Prozent,
- Ressourcennutzung und Abfallmanagement: 32 Prozent.
Bei größeren Unternehmen werden solche Informationen häufiger und detaillierter abgefragt.
Auch kleinere Unternehmen sollten Nachhaltigkeitsdaten vorbereiten
Nicht jedes kleine oder mittlere Unternehmen muss einen umfangreichen Nachhaltigkeitsbericht erstellen. Dennoch ist es sinnvoll, zentrale Daten strukturiert verfügbar zu halten.
Dazu gehören insbesondere:
- Strom- und Energieverbrauch,
- Anteil erneuerbarer Energien,
- Fuhrpark- und Kraftstoffdaten,
- Abfall- und Ressourcendaten,
- wichtige Umweltmaßnahmen,
- Arbeits- und Sicherheitskennzahlen,
- vorhandene Zertifizierungen,
- geplante Effizienz- und Klimainvestitionen.
Diese Daten können nicht nur für Banken relevant sein. Auch größere Kunden, Auftraggeber, Versicherer und Investoren fragen zunehmend entsprechende Informationen ab.
Die gefährliche Kettenreaktion hinter den Zahlen
Die einzelnen Ergebnisse der Unternehmensbefragung lassen sich zu einer plausiblen unternehmerischen Risikokette zusammenführen:
Nachfrage sinkt
→ Margen und Cashflow geraten unter Druck
→ Verluste schwächen das Eigenkapital
→ die Ratingnote verschlechtert sich
→ Banken verlangen mehr Sicherheiten und Informationen
→ Finanzierungen werden teurer oder scheitern
→ notwendige Investitionen werden verschoben
→ die Wettbewerbsfähigkeit nimmt weiter ab
Diese Entwicklung muss nicht zwangsläufig in jedem Unternehmen eintreten. Sie zeigt jedoch, warum eine schwache operative Entwicklung und eine verschlechterte Finanzierungssituation nicht getrennt voneinander betrachtet werden dürfen.
Was Unternehmer jetzt konkret tun sollten
1. Eine rollierende Liquiditätsplanung einführen
Neben der Jahresplanung sollte mindestens eine wöchentlich aktualisierte Liquiditätsvorschau für die kommenden 13 Wochen bestehen.
Ergänzend ist eine monatliche Liquiditätsplanung für die nächsten zwölf bis 18 Monate sinnvoll.
Einzubeziehen sind insbesondere:
- verfügbare Banklinien,
- erwartete Zahlungseingänge,
- Löhne und Gehälter,
- Steuern und Sozialabgaben,
- Zins- und Tilgungszahlungen,
- Lieferantenverbindlichkeiten,
- Investitionsauszahlungen,
- saisonale Schwankungen,
- mögliche Forderungsausfälle.
Entscheidend ist nicht allein, ob am Jahresende ein Gewinn erwartet wird. Entscheidend ist, ob das Unternehmen an jedem einzelnen Fälligkeitstag zahlungsfähig bleibt.
2. Nachfrage- und Margenrisiken getrennt betrachten
Ein Umsatzrückgang von fünf Prozent kann je nach Kostenstruktur einen wesentlich stärkeren Ergebnisrückgang verursachen.
Unternehmer sollten deshalb klären:
- Welche Kunden und Produkte erwirtschaften tatsächlich Deckungsbeiträge?
- Wo werden Umsätze mit zu niedrigen Margen erkauft?
- Welche Preissteigerungen lassen sich durchsetzen?
- Welche Fixkosten können angepasst werden?
- Wie entwickeln sich Auslastung und Break-even-Punkt?
- Welche Aufträge verursachen mehr Liquiditätsbedarf, als sie kurzfristig einbringen?
Eine reine Umsatzplanung reicht in einem angespannten Marktumfeld nicht aus.
3. Eigenkapital und Rating aktiv verteidigen
Eine sinkende Eigenkapitalquote sollte nicht erst bei der Erstellung des Jahresabschlusses erkannt werden.
Unternehmer sollten regelmäßig verfolgen, wie sich Verluste, Entnahmen, Investitionen und Fremdfinanzierung auf die Kapitalstruktur auswirken.
Mögliche Maßnahmen können sein:
- unrentable Produkte und Aufträge überprüfen,
- Forderungslaufzeiten verkürzen,
- Lagerbestände reduzieren,
- nicht betriebsnotwendige Vermögenswerte prüfen,
- Ausschüttungen und Entnahmen anpassen,
- Gesellschafterbeiträge untersuchen,
- Beteiligungskapital prüfen,
- Laufzeiten bestehender Finanzierungen neu ordnen.
Welche Maßnahmen sinnvoll und umsetzbar sind, hängt von der individuellen Situation des Unternehmens ab.
4. Das Bankgespräch vorbereiten, bevor Geld benötigt wird
Ein professionell vorbereitetes Finanzierungspaket sollte mindestens enthalten:
- die letzten Jahresabschlüsse,
- aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen,
- aktuelle Summen- und Saldenlisten,
- Debitoren- und Kreditorenübersichten,
- Auftragsbestand und Umsatzvorschau,
- Liquiditäts- und Ertragsplanung,
- Übersicht aller Darlehen und Kreditlinien,
- Sicherheitenübersicht,
- Beschreibung eingeleiteter Verbesserungsmaßnahmen,
- Investitionsrechnung,
- grundlegende Nachhaltigkeitskennzahlen.
Banken müssen nachvollziehen können, warum die aktuelle Situation entstanden ist, welche Gegenmaßnahmen bereits umgesetzt werden und wie Zins und Tilgung künftig erwirtschaftet werden sollen.
5. Investitionen nach Dringlichkeit priorisieren
Investitionen sollten nicht pauschal gestrichen werden. Aufgeschobene Ersatz-, Digitalisierungs- oder Effizienzinvestitionen können später zu höheren Kosten, Betriebsunterbrechungen und Wettbewerbsnachteilen führen.
Sinnvoll ist eine Einteilung in vier Gruppen:
- unverzichtbare Ersatz- und Sicherheitsinvestitionen,
- Investitionen mit kurzfristiger Kosten- oder Liquiditätswirkung,
- strategische Wachstumsinvestitionen,
- verschiebbare oder optionale Projekte.
Für jedes Vorhaben sollten Kapitalbedarf, erwartete Einsparung, Rückflussdauer, Risiken und Finanzierung nachvollziehbar dokumentiert werden.
6. Laufzeit und Zweck der Finanzierung aufeinander abstimmen
Langfristig nutzbare Anlagen sollten grundsätzlich nicht dauerhaft über kurzfristig kündbare Betriebsmittellinien finanziert werden.
Andernfalls kann ein wirtschaftlich sinnvolles Investitionsprojekt zu einem Liquiditätsproblem führen, sobald eine Bank die Kreditlinie reduziert oder nicht verlängert.
Neben klassischen Bankdarlehen können je nach Situation auch andere Finanzierungsformen geprüft werden. Dazu gehören Fördermittel, Beteiligungskapital, Leasing, Factoring oder eine strukturierte Gesellschafterfinanzierung.
Entscheidend ist nicht nur der Zinssatz. Zu prüfen sind ebenso die Auswirkungen auf Liquidität, Bilanzstruktur, Sicherheiten und zukünftigen Kapitaldienst.
7. Frühzeitig eine Krisen- oder Restrukturierungsprüfung veranlassen
Besonders ernst ist die Lage, wenn mehrere Warnsignale gleichzeitig auftreten:
- Nachfrage und Auftragsbestand sinken,
- Planungen werden wiederholt verfehlt,
- die Eigenkapitalquote fällt,
- Banklinien sind dauerhaft ausgeschöpft,
- Kreditgeber verlangen zusätzliche Sicherheiten,
- Lieferanten verkürzen Zahlungsziele,
- notwendige Investitionen können nicht finanziert werden,
- Zahlungen müssen regelmäßig verschoben werden.
In dieser Situation sollte nicht ausschließlich nach einem neuen Kredit gesucht werden.
Zunächst muss geklärt werden, ob das operative Geschäft tragfähig ist, welche Maßnahmen Liquidität und Ertrag stabilisieren können und welche Finanzierungs- oder Sanierungsoptionen noch zur Verfügung stehen.
Bei akuten Zahlungsproblemen oder Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit ist unverzüglich eine rechtliche und steuerliche Einzelfallprüfung erforderlich.
Die Unternehmensbefragung 2026 ist kein Insolvenzbarometer – aber ein Frühwarnsignal
Die Ergebnisse bedeuten nicht, dass jedes Unternehmen mit Nachfragerückgang oder schlechterem Rating in eine existenzielle Krise gerät.
Sie zeigen jedoch, dass die Sicherheitsreserven vieler Betriebe kleiner werden.
Besonders gefährdet sind Unternehmen, bei denen mehrere Belastungen zusammenkommen:
- schwache Nachfrage,
- niedrige Margen,
- sinkendes Eigenkapital,
- hoher Fremdkapitalanteil,
- kurzfristige Finanzierung,
- Investitionsstau,
- geringe Transparenz gegenüber Finanzierungspartnern.
Unternehmen mit aktuellen Zahlen, einer belastbaren Planung und einem glaubwürdigen Maßnahmenprogramm können auch in einem schwierigen Finanzierungsumfeld Handlungsspielräume erhalten.
Wer dagegen erst reagiert, wenn Banken, Lieferanten oder andere Gläubiger Maßnahmen verlangen, verhandelt häufig nicht mehr über die beste, sondern nur noch über die verbleibende Lösung.
Nicht die Krise entscheidet, sondern der Zeitpunkt des Handelns
Die KfW Unternehmensbefragung 2026 macht drei Entwicklungen besonders deutlich.
Erstens bleibt die wirtschaftliche Erholung unsicher. Vier von zehn Unternehmen erwarten weiter sinkende Nachfrage.
Zweitens verschlechtern sich Eigenkapital, Rating und Kreditzugang gleichzeitig. Damit sinkt die Fähigkeit vieler Betriebe, längere Schwächephasen aus eigener Kraft zu überstehen.
Drittens besteht eine erhebliche Lücke zwischen notwendigen und tatsächlich geplanten Investitionen. Ohne Digitalisierung, Kostensenkung und Erneuerung des Kapitalstocks droht aus einer kurzfristigen Finanzierungsschwäche ein langfristiges Wettbewerbsproblem zu werden.
Die entscheidende Frage für Unternehmer lautet deshalb nicht nur:
Bekomme ich noch einen Kredit?
Die wichtigere Frage lautet:
Ist mein Unternehmen so aufgestellt, dass Banken, Investoren und Geschäftspartner auch unter schwierigeren Bedingungen Vertrauen in seine Zukunftsfähigkeit haben?
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Sinkende Umsätze, Liquiditätsdruck, schwierige Bankgespräche oder ein wachsender Investitionsstau sollten nicht isoliert betrachtet werden.
Unternehmer-Retter unterstützt Unternehmer in wirtschaftlich angespannten Situationen mit einer kostenlosen und vertraulichen Ersteinschätzung. Dabei wird die Situation strukturiert eingeordnet und es werden mögliche nächste Schritte zur Stabilisierung, Restrukturierung, Sanierung oder Insolvenzvermeidung aufgezeigt.
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Häufige Fragen zur KfW Unternehmensbefragung 2026
Was ist die wichtigste Aussage der KfW Unternehmensbefragung 2026?
Die wirtschaftliche Schwäche belastet nicht mehr nur Umsatz und Nachfrage. Sie wirkt sich zunehmend auf Eigenkapitalquoten, Ratingnoten, Finanzierungsmöglichkeiten und Investitionen aus. Gleichzeitig erwarten viele Unternehmen keine schnelle Nachfrageerholung.
Wie viele Unternehmen bewerten den Kreditzugang als schwierig?
Etwa 26 Prozent der befragten Unternehmen schätzen die Kreditaufnahme als schwierig ein. Nur 24 Prozent bewerten den Kreditzugang als leicht.
Sind kleine Unternehmen besonders stark betroffen?
Ja. Bei Unternehmen mit bis zu einer Million Euro Jahresumsatz bewerten 33 Prozent den Kreditzugang als schwierig. Bei Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz sind es nur 13 Prozent.
Auch bei Eigenkapitalentwicklung, Finanzierung und Investitionstätigkeit schneiden kleinere Unternehmen deutlich schwächer ab.
Warum scheitern Kreditverhandlungen?
Als Ursachen werden unter anderem höhere Anforderungen an Sicherheiten, strengere Bonitätsprüfungen, mehr Aufwand bei der Antragstellung, umfangreichere Offenlegungspflichten und höhere Zinsen genannt.
Eine Verhandlung kann aber auch scheitern, weil das Unternehmen das Angebot der Bank aufgrund ungünstiger Konditionen nicht annimmt.
Warum investieren Unternehmen trotz hoher Investitionsbedarfe nicht?
Die häufigsten Gründe sind eine unsichere gesamtwirtschaftliche Entwicklung, hohe Energie-, Material- und Lohnkosten, fehlende Eigenmittel, eine schwache Auftragslage und ungünstige Finanzierungskonditionen.
Welche Investitionen sind für Unternehmen besonders wichtig?
Den größten zukünftigen Investitionsbedarf sehen die Unternehmen bei Digitalisierung, Kostensenkung und Ersatzinvestitionen. Erweiterungsinvestitionen werden deutlich seltener als vorrangig genannt.
Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Kreditgesprächen?
Nachhaltigkeit war bei 25 Prozent der Unternehmen mit Kreditverhandlungen ein Thema. Wurde sie angesprochen, verlangten Kreditgeber in 97 Prozent der Fälle konkrete Daten oder Kennzahlen.
Besonders häufig wurden Energieverbrauch, Stromverbrauch, der Anteil erneuerbarer Energien und vorhandene Nachhaltigkeitsstrategien abgefragt.
Welche Unterlagen sollte ein Unternehmen für ein Bankgespräch vorbereiten?
Wichtig sind aktuelle Jahresabschlüsse, BWA, Summen- und Saldenliste, Forderungs- und Verbindlichkeitenübersichten, Liquiditäts- und Ertragsplanung, Auftragsbestand, Finanzierungsübersicht, Sicherheiten, Maßnahmenplan und eine nachvollziehbare Investitionsrechnung.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Einzelfallberatung.


