Verdeckte Gewinnausschüttung: BFH prüft steuerliche Folgen für GmbH-Gesellschafter Stand: 7. September 2026. Die mündliche Verhandlung ist für den 8. September 2026 angekündigt. Dieser Beitrag berichtet über ein anhängiges Verfahren, nicht über ein bereits ergangenes BFH-Urteil. Eine verdeckte Gewinnausschüttung kann für GmbH-Gesellschafter mehr bedeuten als eine zusätzliche Steuerforderung. Unter bestimmten Voraussetzungen steht hinter demselben wirtschaftlichen Vorgang…
Industrieproduktion Juli 2026: Rückgang erhöht den Druck auf Unternehmen Stand: 7. September 2026 | Berichtsmonat: Juli 2026 Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Juli 2026 gegenüber dem Vormonat um 2,2 Prozent gesunken. Die gesamte Produktion im Produzierenden Gewerbe, zu der neben der Industrie auch Energie und Bau gehören, ging um 1,1 Prozent zurück. Besonders deutlich…
Chinesische Konkurrenz: 83 Prozent der befragten Industriebetriebe unter Druck – welche Gegenstrategie Unternehmen brauchen Die Situation kann so beginnen: Ein langjähriger Kunde verlangt einen erheblichen Preisnachlass. Als Begründung legt er das Angebot eines chinesischen Wettbewerbers vor. Gleichzeitig sinken die Abrufmengen, während Personal, Maschinen und Finanzierung weiter bezahlt werden müssen. Die Geschäftsführung steht damit vor einer…
Inflation Deutschland August 2026: Energie- und Zinsstress für Unternehmen Stand: 5. September 2026 Die Inflationsrate in Deutschland ist im August 2026 nach vorläufigen Berechnungen auf 2,9 Prozent gestiegen. Besonders auffällig ist die Energiekomponente: Haushaltsenergie und Kraftstoffe waren 10,5 Prozent teurer als im August 2025. Gleichzeitig blieb die Kerninflation ohne Energie und Nahrungsmittel bei 2,4 Prozent….
Pflegeversicherung droht Oktober-Lücke: Was Pflegeunternehmen jetzt kalkulieren müssen Stand: 5. September 2026 Das Defizit der Pflegeversicherung 2026 entwickelt sich für Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Tagespflegeeinrichtungen und Investoren zu einem ernst zu nehmenden Planungsrisiko. Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete die soziale Pflegeversicherung bereits ein Minus von 770 Millionen Euro. Die Ausgaben stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2025…
Data Act ab 12. September 2026: Welche vernetzten Produkte jetzt Datenzugriff bieten müssen Von Dr. Joachim Schmitz Kurzfassung Der europäische Data Act gilt bereits seit dem 12. September 2025. Für vernetzte Produkte kommt nun jedoch eine weitere, besonders praxisrelevante Anforderung hinzu: Produkte und damit verbundene Dienste, die nach dem 12. September 2026 in der Europäischen…
Staatsdefizit Deutschland 2026: 71,3 Milliarden Euro Minus – was Unternehmen jetzt wissen müssen Deutschlands Staatsfinanzen geraten stärker unter Druck. Im ersten Halbjahr 2026 überstiegen die Ausgaben von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung die Einnahmen um 71,3 Milliarden Euro. Das waren 36,6 Milliarden Euro mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt errechnet sich…
Cyber Resilience Act ab 11. September 2026: Die neue 24-Stunden-Frist für Hersteller von Dr. Joachim Schmitz Viele Unternehmen verbinden den Cyber Resilience Act bislang vor allem mit dem 11. Dezember 2027. An diesem Tag werden die meisten neuen europäischen Cybersicherheitsanforderungen vollständig anwendbar. Für Hersteller von Hardware und Software beginnt ein besonders wichtiger Teil der Verordnung…
Attest ab dem ersten Krankheitstag: Was Arbeitgeber schon heute verlangen dürfen Stand: 30. August 2026 Die Debatte über eine allgemeine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag sorgt bei Arbeitgebern und Beschäftigten für Unsicherheit. Union und SPD haben politisch vereinbart, dass Arbeitnehmer künftig grundsätzlich bereits für den ersten Krankheitstag eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigen sollen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas…
Härterer China-Kurs: Welche Handelsrisiken deutsche Unternehmen jetzt prüfen müssen Stand: 30. August 2026 Die deutsche Industrie verändert ihren Ton gegenüber China. BDI und DIHK verlangen von der Bundesregierung und der Europäischen Union ein entschlosseneres Vorgehen gegen staatlich begünstigte Überkapazitäten, Wettbewerbsverzerrungen und den zunehmenden Preisdruck chinesischer Anbieter. Auch die Koalitionsfraktionen von Union und SPD sprechen sich…
105 Großinsolvenzen in drei Monaten: Warum immer mehr Unternehmen die Eigenverwaltung verpassen 105 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro haben im zweiten Quartal 2026 einen Insolvenzantrag gestellt. Damit blieben die Großinsolvenzen in Deutschland nahezu auf dem bereits hohen Niveau des Vorquartals. Gegenüber dem zweiten Quartal 2025 erhöhte sich die Zahl um…
Sozialausgaben Deutschland 2026: 32 Prozent des BIP – wer finanziert den Sozialstaat künftig? Deutschlands Sozialausgaben haben ein Niveau erreicht, das für Unternehmer, Arbeitgeber, Selbstständige und Vermögende zu einer strategischen Standortfrage wird. Nach den neuesten Berechnungen beliefen sich die Sozialleistungen 2025 auf rund 1,431 Billionen Euro. Das entspricht 32 Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung. Gegenüber 2019…
E.ON-Fernwärme vor Gericht: Können auch kleine Vermieterunternehmen Geld zurückfordern? Stand: 24. August 2026 Vor dem Oberlandesgericht Hamm beginnt am heutigen Montag um 13:00 Uhr die mündliche Verhandlung über die Sammelklage gegen die E.ON Energy Solutions GmbH. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob bestimmte Preisänderungsformeln für Fernwärme den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Das Verfahren wird unter dem…
Rekord-Bundesanleihen 2027: Warum Firmenkredite und Unternehmenswerte unter Druck geraten Steigende Renditen deutscher Bundesanleihen sind kein abstraktes Kapitalmarktthema. Sie verändern die Referenzbasis, an der Banken, Investoren und Finanzierungspartner ihre Konditionen ausrichten. Für Unternehmen mit hohen Schulden, auslaufenden Zinsbindungen oder schwacher Bonität kann daraus innerhalb kurzer Zeit ein erhebliches Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiko entstehen. Am 18. August 2026…
Ölpreis 2026 für Unternehmen: Brent über 93 Dollar wird zum Energie- und Liquiditätsstresstest Der Ölpreis 2026 für Unternehmen ist wieder ein akutes Kosten- und Liquiditätsthema: Brent-Rohöl notiert am 21. August bei rund 93,5 US-Dollar je Barrel. Besonders gefährdet sind Unternehmen, die viel Diesel verbrauchen, ölbasierte Rohstoffe einsetzen, hohe Transportkosten tragen oder langfristige Festpreise vereinbart haben….
838 Milliarden Euro neue Bundesschulden: Warum Firmenkredite teuer bleiben könnten Deutschland steht vor einer historisch hohen Kreditaufnahme. Von 2027 bis 2030 plant der Bund neue Kredite von insgesamt 838,2 Milliarden Euro. Gleichzeitig sollen die jährlichen Zinsausgaben des Bundes von 41,9 Milliarden Euro im Jahr 2027 auf 80,7 Milliarden Euro im Jahr 2030 steigen. Für Unternehmen…
Gastronomie verliert real 5,7 Prozent Umsatz: Warum höhere Preise die Krise verdecken Deutschlands Gastronomie nimmt mehr Geld ein – verkauft wirtschaftlich betrachtet aber weniger. Im ersten Halbjahr 2026 lag der nominale Umsatz der Gastronomiebetriebe 2,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Preisbereinigt brach der Umsatz dagegen um 5,7 Prozent ein. Für Restaurantbetreiber, Geschäftsführer und finanzierende Banken ist…
Erzeugerpreise steigen um 3,0 Prozent: Wann höhere Kosten die Zahlungsfähigkeit gefährden Die Erzeugerpreise in Deutschland haben im Juli 2026 deutlich angezogen. Gewerbliche Produkte waren durchschnittlich 3,0 Prozent teurer als ein Jahr zuvor und 1,1 Prozent teurer als im Juni 2026. Damit wurde nicht nur die Markterwartung von 2,7 Prozent übertroffen. Es war zugleich der stärkste…
Beschäftigungsabbau Dienstleistungen 2026: Welche Branchen jetzt unter Restrukturierungsdruck geraten Der Beschäftigungsabbau Dienstleistungen 2026 ist ein neues Warnsignal für die deutsche Wirtschaft. Im zweiten Quartal 2026 waren rund 45,7 Millionen Menschen erwerbstätig. Saisonbereinigt sank die Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorquartal um 53.000 Personen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 betrug der Rückgang sogar 212.000 Erwerbstätige beziehungsweise 0,5…
188.000 Unternehmensschließungen: Warum gesunde Firmen ohne Insolvenz verschwinden Im Jahr 2025 stellten in Deutschland 187.744 Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb ein. Das waren knapp zehn Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr. Besonders bemerkenswert ist jedoch nicht allein die hohe Gesamtzahl. Nur 13,4 Prozent der Marktaustritte erfolgten im Rahmen…
Verspätete Rechnungen werden zum Insolvenzrisiko Nummer eins für KMU Zahlungsverzug wird zum Insolvenzrisiko, wenn ein Unternehmen seine fälligen Ausgaben nicht mehr aus vorhandener Liquidität, sicheren Zahlungseingängen oder verbindlich zugesagten Finanzierungen bedienen kann. Besonders gefährlich ist die Kombination aus verspäteten Kundenzahlungen, einzelnen Forderungsausfällen, sinkenden Auftragseingängen und einer bereits ausgeschöpften Kreditlinie. Eine aktuelle Befragung von Finanzierungsexperten zeigt,…
Herstellerabschlag Pharma 2027: Warum 15,5 Prozent Margen und Investitionen unter Druck setzen Der Herstellerabschlag Pharma 2027 steigt für erfasste Arzneimittel ab dem 1. Januar 2027 regelmäßig von bisher sieben Prozent auf insgesamt 15,5 Prozent. Rechtstechnisch wird ein zusätzlicher Abschlag von 8,5 Prozentpunkten eingeführt. Bei 100 Euro abschlagsrelevantem Herstellerumsatz sinkt der Erlös nach dem gesetzlichen Abschlag…
Finanzierungskosten Unternehmen 2026: Bundesrendite steigt auf rund 3,2 Prozent Stand: 18. August 2026 Die Finanzierungskosten für Unternehmen 2026 geraten durch den weltweiten Anstieg langfristiger Anleiherenditen zusätzlich unter Druck. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag am 17. August 2026 bei rund 3,2 Prozent und damit auf dem höchsten Niveau seit 2011. Sie ist nicht mit dem tatsächlichen…
Betriebsunterbrechung durch Hitze: Warum viele Versicherungen nicht zahlen Eine Betriebsunterbrechungsversicherung zahlt bei Hitze häufig nicht, weil klassische Policen einen versicherten Sachschaden voraussetzen. Bleiben Kunden aus, sinkt die Arbeitsleistung, wird die Produktion vorsorglich reduziert oder fehlt Wasser, kann der wirtschaftliche Verlust erheblich sein – ohne dass ein versicherter Schaden an Gebäuden, Maschinen oder Betriebseinrichtungen eingetreten ist….
Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG: Voraussetzungen, Berechnung, Fristen und Steuervorteile Rechtsstand: 15. August 2026 Der Investitionsabzugsbetrag, kurz IAB, ermöglicht es Unternehmen, Freiberuflern und anderen begünstigten Betrieben, einen Teil der Kosten künftiger Investitionen bereits vor der tatsächlichen Anschaffung steuerlich geltend zu machen. Nach § 7g EStG können bis zu 50 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten…
EZB-Zins könnte im September auf 2,5 Prozent steigen: Was Firmenkredite jetzt kosten Stand: 14. August 2026 Für Unternehmen sind 25 Basispunkte keine abstrakte Zahl. Bei einer Million Euro verzinslicher Verbindlichkeiten bedeuten 0,25 Prozentpunkte zusätzliche Zinskosten von 2.500 Euro pro Jahr. Bei höheren Kreditvolumina, variabel verzinsten Betriebsmittellinien oder einer anstehenden Anschlussfinanzierung kann die Belastung schnell fünfstellig…
Insolvenzwelle bis 2027: Warum Geschäftsführer nicht auf eine schnelle Erholung warten dürfen Die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland dürften noch bis mindestens 2027 auf einem außergewöhnlich hohen Niveau bleiben. Eine belastbare Trendumkehr erwarten Experten frühestens im weiteren Verlauf des Jahres 2027. Für Geschäftsführer bedeutet das: Auf bessere Konjunkturdaten zu warten, reicht nicht aus. Entscheidend sind eine belastbare…
EU-Verpackungsverordnung seit 12. August 2026: Diese PPWR-Pflichten gelten jetzt Stand: 13. August 2026 Die neue EU-Verpackungsverordnung ist kein Zukunftsthema mehr. Seit dem 12. August 2026 ist die Packaging and Packaging Waste Regulation, kurz PPWR, grundsätzlich unmittelbar in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union anzuwenden. Betroffen sind längst nicht nur klassische Verpackungshersteller. Auch Handelsunternehmen, Onlinehändler, Importeure, Abfüller,…
Deutsche Schuldenpolitik 2026: Warum Unternehmen am Ende die Rechnung bezahlen Die deutsche Schuldenpolitik befindet sich 2026 an einem historischen Wendepunkt. Deutschland ist nicht akut zahlungsunfähig, steht nicht unmittelbar vor einer Staatsschuldenkrise und verfügt weiterhin über eine vergleichsweise hohe Kreditwürdigkeit. Gefährlich ist jedoch die Richtung, in die sich die öffentlichen Finanzen entwickeln. Die Verschuldung steigt deutlich,…
Recht auf Reparatur seit 31. Juli 2026: Neue Pflichten und Haftungsrisiken für Unternehmen Das Recht auf Reparatur verpflichtet seit dem 31. Juli 2026 Hersteller bestimmter Produkte dazu, Verbrauchern auch außerhalb der gesetzlichen Gewährleistung Reparaturen zu angemessenen Bedingungen anzubieten. Händler müssen ihre Reklamationsprozesse anpassen, Verbraucher über die Reparaturmöglichkeit informieren und bei einer gewählten Nachbesserung eine einmalige…
Batterieindustrie China vs. Deutschland: Wer beherrscht die Schlüsseltechnologie des Elektroautos? Redaktioneller Stand: 4. August 2026 Deutschland produziert weiterhin Batteriezellen, entwickelt neue Zellchemien, baut komplette Batteriesysteme und verfügt über eine leistungsfähige Forschungslandschaft. Von einem Ende der deutschen Batterieindustrie kann deshalb keine Rede sein. Die entscheidende Frage lautet jedoch nicht, ob in Deutschland überhaupt noch Batterien hergestellt…
Grüner Stahl: Deutschlands Milliardenwette droht zur industriepolitischen Fehlinvestition zu werden Nach den öffentlich bekannten Förderzusagen ergibt sich folgende Größenordnung: Unternehmen Öffentliche Förderung Thyssenkrupp Steel ca. 2,0 Mrd. € Stahl-Holding-Saar ca. 2,6 Mrd. € Salzgitter AG (SALCOS) ca. 1,322 Mrd. € Gesamt ca. 5,922 Milliarden Euro Zusammenfassung: Fast 6 Milliarden Euro Steuergeld wurden für den Umbau…
Personalabbau in der Industrie: Wenn das Sparprogramm die verbleibende Belegschaft überlastet Stand: 2. August 2026 Die deutsche Industrie steht unter erheblichem Anpassungsdruck. Schwache Nachfrage, hohe Energie- und Finanzierungskosten, internationaler Wettbewerbsdruck und strukturelle Veränderungen zwingen viele Unternehmen zu Sparprogrammen. Stellen werden gestrichen, frei werdende Positionen nicht nachbesetzt und Aufgaben auf kleinere Teams verteilt. Doch Personalabbau und…
Brauerei-Insolvenzen 2026: Wie Brauereien mit StaRUG oder Eigenverwaltung saniert werden können Wenn eine Brauerei insolvent wird, ist selten allein der rückläufige Bierkonsum verantwortlich. Meist haben sich über Jahre mehrere Probleme überlagert: sinkende Absatzmengen, eine zu geringe Auslastung der Produktionsanlagen, hohe Energie- und Personalkosten, Finanzierungslasten, Investitionsstau, schwache Gastronomieumsätze und eine immer dünnere Kapitaldecke. Gerade deshalb muss…
Unternehmenskredite werden teurer: Kleine Finanzierungen kosten bereits 3,91 Prozent Stand: 1. August 2026 Die Finanzierungskosten für Unternehmen ziehen wieder an. Im Juni 2026 stieg der gewichtete Zinssatz für neu vergebene Unternehmenskredite im Euroraum um 15 Basispunkte auf 3,79 Prozent. Besonders relevant für kleine und mittelständische Unternehmen: Bei variabel verzinsten Krediten bis 250.000 Euro beziehungsweise Krediten…
EZB-Stresstest: Warum geopolitische Risiken Firmenkredite zusätzlich erschweren können Der geopolitische Stresstest der Europäischen Zentralbank ist keine Prognose für einen unmittelbar bevorstehenden Bankencrash. Er ist vielmehr ein Warnsignal dafür, dass geopolitische Risiken inzwischen tief in die Kredit-, Liquiditäts- und Geschäftsmodelle europäischer Banken hineinreichen. An dem 2026 durchgeführten inversen Stresstest nahmen 110 direkt von der EZB beaufsichtigte…
Mehr als drei Millionen Arbeitslose: Was der schwache Arbeitsmarkt für Unternehmen bedeutet Der deutsche Arbeitsmarkt verliert weiter an Stabilität. Im Juli 2026 stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen um 71.000 auf 3,007 Millionen. Ein großer Teil dieses Anstiegs ist zwar saisonal bedingt. Doch die übrigen Arbeitsmarktdaten zeigen, dass es sich nicht nur um ein vorübergehendes…
Teuerung in der Euro-Zone steigt auf 2,9 Prozent: Weitere EZB-Zinserhöhung wird wahrscheinlicher Die Inflation in der Euro-Zone ist im Juli 2026 wieder gestiegen. Nach der vorläufigen Schnellschätzung von Eurostat lagen die Verbraucherpreise 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juni hatte die Teuerungsrate noch 2,8 Prozent betragen. Damit entfernt sich die Inflation erneut vom…
Made in China 2025 – Chinas Zehnjahresplan für die industrielle Technologieführerschaft Made in China 2025 war ein im Mai 2015 vom chinesischen Staatsrat veröffentlichtes industriepolitisches Aktionsprogramm. Es sollte China innerhalb von zehn Jahren von der vor allem mengen- und kostenorientierten „Werkbank der Welt“ zu einer innovationsstarken, technologisch eigenständigeren und international führenden Industrienation entwickeln. Die häufig…
Inflation steigt auf 2,8 Prozent: Energiekosten werden erneut zum Insolvenzrisiko Stand: 31. Juli 2026 Die Inflationsrate in Deutschland ist im Juli 2026 voraussichtlich auf 2,8 Prozent gestiegen. Im Juni hatte die Teuerungsrate nach dem nationalen Verbraucherpreisindex noch bei 2,3 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um außergewöhnlich deutliche 0,8 Prozent. Haupttreiber des…
DIW-Konjunkturbarometer fällt auf 91,3 Punkte: Was Unternehmen daraus ableiten sollten Stand: 30. Juli 2026 Das DIW-Konjunkturbarometer ist im Juli 2026 deutlich auf 91,3 Punkte gefallen. Im Juni hatte der Wert noch bei 96,1 Punkten gelegen. Damit erreicht das Barometer den niedrigsten Stand seit Herbst 2025 und entfernt sich erneut deutlich von der neutralen 100-Punkte-Marke. Seit…
Vietnam als Hocheinkommensland bis 2045: Was der wirtschaftliche Aufstieg für Unternehmer und Investoren bedeutet Von Dr. Joachim Schmitz – Stand: 23. Juli 2026 Vietnam hat einen wirtschaftlichen Meilenstein erreicht: Das Land wird erstmals der oberen mittleren Einkommensgruppe zugerechnet. Das Bruttonationaleinkommen pro Kopf lag 2025 bei 4.970 US-Dollar und damit oberhalb der maßgeblichen Einkommensschwelle. Auf den…
Dreifache Migrationswende auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Warum Fachkräfte gehen – und was Unternehmen jetzt tun müssen Der deutsche Arbeitsmarkt sendet widersprüchliche Signale. Industrieunternehmen bauen Stellen ab, Investitionen werden verschoben und in manchen Regionen steigt die Zahl verfügbarer Bewerber. Gleichzeitig fehlen Pflegekräfte, Handwerker, Berufskraftfahrer, Erzieher, Techniker, Ingenieure und spezialisierte IT-Fachkräfte. In diese angespannte Lage fällt eine…
Investitionsstopp in der Chemieindustrie Ostdeutschlands: Standortkrise, Unternehmensrisiken und Wege aus der Krise Ein Investitionsstopp beginnt selten mit einer offiziellen Erklärung. Zunächst wird eine neue Anlage um sechs Monate verschoben. Dann wird aus der geplanten Modernisierung eine provisorische Reparaturlösung. Erweiterungsprojekte wandern in die nächste Planungsperiode. Schließlich prüft die Unternehmensgruppe, ob das verfügbare Kapital an einem ausländischen…
Jobbeben in Europas Autoindustrie: Bis zu 726.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel 726.000 Arbeitsplätze sind zunächst eine abstrakte Zahl. Für einen Geschäftsführer in der Automobilzulieferindustrie beginnt das Problem jedoch lange vor der Kündigung des ersten Mitarbeiters. Es beginnt mit sinkenden Abrufen. Mit Werkzeugen, die sich nicht mehr amortisieren. Mit einer Produktionshalle, deren Fixkosten auf eine…
KfW Unternehmensbefragung 2026: Kreditzugang wird schwieriger – was Unternehmer jetzt tun müssen Die KfW Unternehmensbefragung 2026 zeichnet ein ernstes Bild der wirtschaftlichen Lage deutscher Unternehmen. Die Nachfrage bleibt schwach, Eigenkapitalquoten geraten unter Druck, Ratingnoten verschlechtern sich und Banken stellen höhere Anforderungen an Kreditnehmer. Gleichzeitig müssten viele Unternehmen dringend investieren. Digitalisierung, Kostensenkung und die Erneuerung von…
Gastgewerbeumsatz im Mai 2026 real 2,0 % niedriger: Was die Zahlen über Nachfrage, Preise und Ertragsdruck zeigen Gastgewerbeumsatz im Mai 2026: Die zentrale Aussage Der Gastgewerbeumsatz in Deutschland ist im Mai 2026 gegenüber April 2026 kalender- und saisonbereinigt real um 2,0 Prozent gesunken. Nominal betrug der Rückgang 2,1 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2025 fiel…
Vater und Tochter gründen gemeinsam eine Firma: Wie oft kommt das vor – und wie schön kann es werden? Zwei Generationen, eine Idee und der Mut, aus einer Familienbeziehung eine unternehmerische Partnerschaft zu machen: Wenn Vater und Tochter gemeinsam gründen, entsteht mehr als nur ein neues Unternehmen. Es beginnt ein Abenteuer, das beide verändern kann….
Der deutsche Arbeitsmarkt im Wandel: Zukunft ohne industrielle Massenfertigung? Eine Fabrik verschwindet selten erst an dem Tag, an dem ihre Tore geschlossen werden. Sie verschwindet Jahre vorher. Zuerst werden Investitionen verschoben. Dann bleiben Ausbildungsplätze unbesetzt. Maschinen werden nur noch repariert, aber nicht mehr ersetzt. Entwicklungsaufträge wandern ab. Die Stückzahlen sinken. Die Produktivität verschlechtert sich. Schließlich…
Geschäftsklima im Wohnungsbau verschlechtert: Was Bauunternehmen jetzt tun müssen Das Geschäftsklima im Wohnungsbau hat sich erneut verschlechtert. Für Außenstehende ist das zunächst eine weitere Konjunkturmeldung. Für Bauunternehmer, Projektentwickler, Zulieferer und Investoren ist es etwas anderes: ein Frühwarnsignal. Denn eine Branchenkrise wird selten an dem Tag existenzbedrohend, an dem keine Aufträge mehr eingehen. Gefährlich wird sie…
Gründer-Mindset in der Krise: Warum die Persönlichkeit über die Reaktion von Start-ups mitentscheidet Eine Krise legt nicht nur Schwächen in der Bilanz offen. Sie legt Führung offen. Sinkt der Umsatz, zieht sich ein Gründer sofort auf Kostensenkungen zurück. Ein anderer investiert in neue Produkte, obwohl die Liquidität bereits knapp ist. Eine dritte Geschäftsführung hält am…
Firmeninsolvenz abwenden: Warum der Hausanwalt nicht automatisch der richtige Krisenberater ist Die meisten Unternehmer haben einen langjährigen Rechtsanwalt, den sie bei Verträgen, Forderungen, Personalproblemen, Gesellschafterstreitigkeiten oder gerichtlichen Auseinandersetzungen anrufen. Dieser Haus- und Hofanwalt kennt häufig das Unternehmen, die Gesellschafter und einen Teil der Unternehmensgeschichte. Gerät die GmbH in eine schwere wirtschaftliche Krise, erscheint es deshalb…
Produktionskosten weltweit im Vergleich zu Deutschland: Wo Unternehmen wirklich günstiger produzieren Eine Fabrik kann ausgelastet sein und trotzdem Geld verlieren. Die Auftragsbücher wirken solide, die Maschinen laufen im Mehrschichtbetrieb, die Belegschaft arbeitet am Limit. Dennoch schrumpft die Marge. Preiserhöhungen lassen sich kaum durchsetzen, Energie und Personal werden teurer, Kunden bestellen kleinere Lose und erwarten gleichzeitig…
Mercedes-Benz verdoppelt Produktion in Ungarn: Warum Kecskemét zum Warnsignal für Deutschland wird Mercedes-Benz macht sein Werk im ungarischen Kecskemét zu einem neuen Machtzentrum der europäischen Fahrzeugproduktion. Nach Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro steigt die mögliche Jahreskapazität von rund 200.000 auf bis zu 400.000 Fahrzeuge. Damit wird Kecskemét zum größten europäischen Produktionsstandort des Konzerns…
Investitionsbereitschaft im Mittelstand fällt auf Allzeittief: Das zeigt die Studie 2026 Die Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1995 gefallen. Nur noch 52 Prozent der befragten Unternehmen planen, in den kommenden sechs Monaten in ihren Betrieb zu investieren. Damit liegt die Investitionsbereitschaft niedriger als während der…
IWF rechnet mit noch schwächerem Wachstum in Deutschland IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland – Die deutsche Wirtschaft kommt auch 2026 nicht richtig in Fahrt. Der Internationale Währungsfonds senkt seine Wachstumsprognose für Deutschland erneut. Statt einer kräftigen Erholung erwartet der IWF lediglich ein reales Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent. Auch für 2027 fällt der Ausblick schwächer aus…
Jahrelang unter Verdacht: Wie lange Verfahren wegen Insolvenzverschleppung dauern – 19 dokumentierte Fälle Von Arcandor, Praktiker und Alno bis German Pellets, KTG Agrar, Getgoods und Schwabenlandtower Bei einer möglichen Insolvenzverschleppung geht es häufig um einen Zeitraum von wenigen Wochen oder Monaten. Die strafrechtliche Klärung kann dagegen Jahre dauern. Bis Staatsanwaltschaften, Sachverständige und Gerichte festgestellt haben,…
Bäckerei-Insolvenzen um 40 Prozent gestiegen: Was hinter der Krise im Bäckerhandwerk steckt Brot gehört zu Deutschland wie der Mittelstand. Brötchen am Morgen, Kuchen am Sonntag, belegte Snacks in der Mittagspause: Das Bäckerhandwerk war lange ein stabiler Teil des Alltags. Viele Betriebe sind Familienunternehmen. Manche bestehen seit Generationen. Gerade deshalb wirkt die aktuelle Entwicklung so deutlich….
IWH-Insolvenztrend Q2 2026: Firmenpleiten auf höchstem Stand seit 21 Jahren Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland hat im zweiten Quartal 2026 einen neuen Krisenpunkt erreicht. Laut aktuellem IWH-Insolvenztrend wurden zwischen April und Juni 2026 insgesamt 4.996 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften registriert. Das ist der höchste Quartalswert seit dem zweiten Quartal 2005. Für Unternehmer, Geschäftsführer…
Temu, Shein und Co. steigern Marktanteil in Deutschland auf Rekordwert: Was Unternehmer jetzt tun müssen Der deutsche Onlinehandel erlebt gerade keinen normalen Wettbewerbsdruck. Er erlebt eine Verschiebung der Spielregeln. Temu, Shein, AliExpress und weitere asiatische Shoppingplattformen haben ihren Anteil am deutschen E-Commerce auf einen neuen Höchstwert ausgebaut. Im zweiten Quartal entfielen in Deutschland 5,3 Prozent…
Kalte Progression 2028: Warum die geplante Steuerreform Unternehmer nicht wirklich entlastet Worum geht es bei der Steuerreform 2028? Die geplante Einkommensteuerreform soll kleine und mittlere Einkommen sowie Familien entlasten. Vorgesehen sind unter anderem ein höherer Grundfreibetrag, ein höheres Kindergeld, ein höherer Arbeitnehmer-Pauschbetrag und eine leichte Verschiebung des Beginns des Spitzensteuersatzes. Das Problem: Die Reform gleicht…
Berliner Bankenskandal Übersicht Einstieg Der Berliner Bankenskandal war kein normaler Bankfehler. Es war ein System aus riskanten Immobiliengeschäften, politischen Verflechtungen und Garantien, die am Ende beim Steuerzahler landeten. Ausgelöst wurde die Krise vor allem durch geschlossene Immobilienfonds der landeseigenen Bankgesellschaft Berlin. Diese Fonds wurden als sichere, renditestarke Anlage verkauft. Tatsächlich steckten darin aber teils schwache…
Der Berliner Bankenskandal: Wie Immobilienfonds, Anlegergarantien und politische Verflechtungen Berlin in eine Milliardenkrise führten Der Berliner Bankenskandal war einer der größten finanzpolitischen Skandale der deutschen Nachkriegsgeschichte. Er war kein einzelner Fehltritt, kein isolierter Kreditunfall und auch kein gewöhnlicher Zusammenbruch einer Bank. Er war das Ergebnis eines Systems, in dem öffentliche Haftung, private Renditeerwartungen, riskante Immobiliengeschäfte,…
Der übersehene Drittschaden des Berliner Bankenskandals: Wie staatlich abgesicherte Garantiefonds private Wettbewerber verdrängten Der Berliner Bankenskandal wird bis heute vor allem als Banken-, Haushalts- und Anlegerskandal beschrieben. Im Mittelpunkt stehen meist die Bankgesellschaft Berlin, die Landesbank Berlin, geschlossene Immobilienfonds, milliardenschwere Risiken für das Land Berlin und die Belastung der Steuerzahler. Diese Betrachtung ist richtig, aber…
China-Schock 2.0: Wie unfairer Wettbewerbsdruck die deutsche Industrie schwächt – und was Unternehmer jetzt tun müssen Deutschlands Industrie steckt nicht nur in einer konjunkturellen Schwächephase. Sie steht unter einem strukturellen Druck, der immer stärker auf Aufträge, Margen, Investitionen und Arbeitsplätze durchschlägt. Besonders brisant: Eine aktuelle Abschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass ein erheblicher…
Arbeitskosten in Deutschland im internationalen Vergleich: Warum der Standort teuer ist — und wann das zur Sanierungsfrage wird Deutschland ist kein Billigstandort. Das ist bekannt, aber in vielen Unternehmen noch nicht vollständig in der Kalkulation angekommen. Das Problem entsteht nicht dadurch, dass deutsche Arbeit teuer ist. Das Problem entsteht, wenn deutsche Arbeit teuer ist, aber…
Industriejobs in Gefahr: Warum deutsche Unternehmen Wertschöpfung verlagern – und wie Unternehmer jetzt gegensteuern Industriejobs in Deutschland geraten unter Druck, weil viele Unternehmen gleichzeitig mit hohen Arbeitskosten, schwacher Nachfrage, steigenden Finanzierungskosten, geopolitischen Risiken und internationalem Wettbewerbsdruck kämpfen. Die entscheidende Unternehmerfrage lautet nicht, ob Produktion ins Ausland verlagert werden sollte, sondern ob Geschäftsmodell, Kostenstruktur, Liquidität, Finanzierung…
Arbeitskosten in Deutschland zu hoch: Wie Unternehmer die Kostenkrise sanieren, bevor Liquidität und Geschäftsmodell kippen Hohe Arbeitskosten sind kein abstraktes Standortproblem. Für Unternehmer werden sie dann gefährlich, wenn sie jeden Monat still durch die GuV laufen, Margen auffressen, Liquidität binden und irgendwann die Bank, den Steuerberater oder den größten Kunden nervös machen. Viele Geschäftsführer spüren…
GmbH mit Schulden verkaufen: Wie Geschäftsführer und Gesellschafter auch in schwierigen Situationen einen Exit finden können Wenn die GmbH zur Belastung wird, braucht es keinen Aktionismus – sondern Spezialisten für den Exit Eine GmbH mit Schulden zu verkaufen ist für viele Geschäftsführer und Gesellschafter zunächst schwer vorstellbar. Hohe Verbindlichkeiten, Druck vom Finanzamt, offene Krankenkassenbeiträge, Mahnungen,…
Kehrseite der Kapitalrente: Warum höhere Rentenbeiträge zur Belastungsprobe für Unternehmen werden Eine Rentenreform kann langfristig sinnvoll sein – und kurzfristig trotzdem Unternehmen in Schwierigkeiten bringen. Genau darin liegt die Kehrseite der Kapitalrente. Die neue kapitalgedeckte Renten-Komponente soll das deutsche Rentensystem stabilisieren, künftige Rentenniveaus verbessern und die gesetzliche Rente stärker an Kapitalmarkterträgen beteiligen. Das klingt vernünftig….
Creditreform-Auswertung zur Insolvenz: So viele Firmenpleiten wie seit 2013 nicht – was Unternehmer jetzt tun müssen Die Insolvenzlage in Deutschland verschärft sich weiter. Nach der aktuellen Auswertung von Creditreform steigt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr 2026 auf rund 12.900 Fälle. Das sind 7,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und der höchste Stand in…
Kommunen am Limit: Warum die kommunale Finanzkrise jetzt zur Unternehmenskrise werden kann Stand: 23. Juni 2026 Wenn Kommunen öffentlich um Hilfe rufen, ist das für Unternehmer kein politisches Hintergrundrauschen. Es ist ein Standortsignal. Und zwar kein gutes. Städte, Landkreise und Gemeinden sind nicht nur Verwaltung. Sie sind Auftraggeber, Genehmigungsbehörde, Infrastrukturträger, Flächeneigentümer, Gebührenfestsetzer, Kita- und Schulträger,…
Wirtschaft kritisiert Vorschläge zur Minijob-Abschaffung: Was Unternehmer jetzt wissen und tun müssen Minijob-Abschaffung: Warum diese Debatte für Unternehmen gefährlich werden kann Für viele Unternehmer klingt die Debatte um die Minijob-Abschaffung zunächst nach Sozialpolitik. Berlin diskutiert, Verbände reagieren, Gewerkschaften positionieren sich. Das eigentliche Problem liegt aber tiefer: In vielen Betrieben sind Minijobs kein Randthema, sondern ein…
Zahl der Industriebeschäftigten sinkt auf Zehnjahrestief: Was Unternehmer jetzt über Krise, Personalabbau und Restrukturierung wissen müssen Warum der Rückgang der Industriebeschäftigten für Unternehmer mehr ist als eine Arbeitsmarktstatistik Wenn in Deutschland die Zahl der Industriebeschäftigten auf ein Zehnjahrestief fällt, ist das keine trockene Zahl aus einer Studie. Es ist ein Signal. Und zwar eines, das…
Gastgewerbe in der Krise: Warum die Gastronomie trotz Steuersenkung nicht automatisch gerettet ist Das Gastgewerbe hat wieder eine steuerliche Entlastung bekommen. Seit dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie wieder der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent; Getränke bleiben ausgenommen und werden weiterhin regulär besteuert. Die politische Botschaft war klar: Die Branche soll…
Rentenversicherungspflicht für Selbstständige: Was die Renten-Empfehlung für Unternehmer wirklich bedeutet Stand: 21. Juni 2026. Die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige ist aktuell noch keine beschlossene Gesetzesänderung, sondern Teil der Reformempfehlungen der Alterssicherungskommission. Entscheidend ist deshalb nicht Panik, sondern Vorbereitung. Für Unternehmer, Geschäftsführer und Investoren geht es nicht nur um Altersvorsorge. Es geht um Liquidität, Kostenstruktur, Beschäftigungsmodelle und…
Kritik an Wirtschaftsministerin: Wirtschaft unzufrieden mit Bundesregierung – und was Unternehmer jetzt tun müssen Viele Unternehmer haben kein politisches Problem. Sie haben ein Liquiditätsproblem. Die Kritik an Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, die wachsende Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und der Reformdruck vor der Sommerpause sind deshalb mehr als Berliner Geräuschkulisse. Für Geschäftsführer, Investoren und Unternehmer in wirtschaftlichen…
Deutschland ist das Epizentrum des zweiten China-Schocks: Was Unternehmer jetzt zur Sanierung tun müssen Stand: 16. Juni 2026 – China-Schock Wirtschaft Deutschland erlebt keinen normalen Konjunkturabschwung. Viele Unternehmer spüren das längst, auch wenn es in den Lageberichten oft noch höflicher klingt: Aufträge werden verschoben, Margen brechen weg, chinesische Wettbewerber tauchen plötzlich in Ausschreibungen auf, die…
EZB erhöht Leitzins auf 2,25 Prozent: Was Unternehmer jetzt tun müssen, um Liquidität und Finanzierung zu sichern Stand: 13. Juni 2026 – EZB erhöht Leitzins Ein Zinsschritt der Europäischen Zentralbank klingt auf den ersten Blick nach Geldpolitik, Frankfurt, Pressekonferenz und Kapitalmarkt. Für Unternehmer ist er etwas anderes: ein Belastungstest. Wenn die EZB den Leitzins auf…
Bundesbank senkt Prognose: Hoher Ölpreis bremst Wirtschaft – was Unternehmer jetzt tun müssen Die neue Bundesbank-Prognose ist keine abstrakte Konjunkturnotiz. Sie ist ein Warnsignal für Unternehmer, Geschäftsführer und Investoren, die ohnehin schon mit schwachen Auftragsbüchern, steigenden Kosten, knappen Finanzierungen und vorsichtigen Kunden kämpfen. Wenn die Bundesbank ihre Erwartungen senkt, betrifft das nicht nur Volkswirte. Es…
Energiepreisschock bremst deutsche Wirtschaft: Was Unternehmer jetzt tun müssen, um Liquidität, Marge und Fortbestand zu sichern Energiepreisschock bremst deutsche Wirtschaft nicht als abstrakte Konjunkturmeldung. Er trifft in der Produktionshalle, in der Speditionskalkulation, im Monatsabschluss, im Bankgespräch und manchmal sehr direkt auf dem Geschäftskonto. Was gestern noch eine angespannte, aber beherrschbare Lage war, kann in wenigen…
Ransomware im Unternehmen: Wie Geschäftsführer nach einer Cyberattacke die Kontrolle zurückgewinnen Ransomware ist kein IT-Problem. Ransomware ist ein Geschäftsführungsproblem. Wenn morgens die Produktion steht, das ERP-System nicht mehr startet, Rechnungen nicht geschrieben werden können und auf allen Bildschirmen dieselbe Lösegeldforderung erscheint, entscheidet nicht mehr die Technik allein. Dann entscheidet die Geschäftsführung: über Liquidität, Kommunikation, Haftung,…
Gemeinsame EU-Schulden sind Realität: Warum Unternehmer diese Debatte nicht ignorieren dürfen Gemeinsame EU-Schulden sind keine theoretische Zukunftsfrage mehr. Laut ZEW Mannheim lagen die ausstehenden gemeinschaftlichen europäischen Schulden Ende 2024 bei gut 800 Milliarden Euro; bis 2030 könnten sie auf Basis bereits bestehender Vereinbarungen auf rund 1,15 Billionen Euro steigen. Der größte Teil dient nicht unmittelbar…
Warum Deutschland junge Leistungsträger verliert – und was das für Unternehmer, Wachstum und Sanierung bedeutet Deutschland verliert nicht nur Menschen. Deutschland verliert einen Teil seiner Zukunftskraft. Wer heute ein Unternehmen führt, saniert, finanziert oder neu ausrichtet, spürt es nicht zuerst in Statistiken. Man spürt es im Bewerbermarkt. In unbesetzten Schlüsselstellen. In Führungskräften, die „mal ein…
Wirtschaft im Euroraum schrumpft: Was Unternehmer jetzt für Liquidität, Sanierung und Insolvenzvermeidung tun müssen Die Wirtschaft im Euroraum ist im ersten Quartal 2026 um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal geschrumpft. Für Unternehmer ist das kein abstrakter Statistikwert, sondern ein Frühwarnsignal: Nachfrage, Margen, Finanzierung und Liquidität geraten gleichzeitig unter Druck. Wer jetzt nur auf bessere Konjunktur…
Konjunktur 2026: OECD senkt Wachstumsprognose für Deutschland – was Unternehmer jetzt tun müssen Man kann ein Unternehmen nicht gegen die Konjunktur führen. Aber man kann es so führen, dass die Konjunktur nicht zur Insolvenzursache wird. Genau darum geht es jetzt. Die OECD hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland erneut gesenkt. Für 2026 erwartet sie nur noch…
ZEW-Analyse signalisiert Zinserhöhung der EZB: Was Unternehmer jetzt tun müssen Stand: 3. Juni 2026 – Zinserhöhung EZB erwartet Für viele Unternehmer ist eine Zinserhöhung der EZB kein Thema aus dem Wirtschaftsteil. Sie steht im Kontokorrent. Sie steht in der Prolongation. Sie steht im Bankgespräch, das plötzlich nicht mehr „turnusmäßig“, sondern unangenehm konkret wird. Wenn die…
Türkei Steuern – 20 Jahre steuerfrei auf Auslandseinkünfte Während viele europäische Staaten ihre Steuerlast kontinuierlich erhöhen, geht die Türkei einen bemerkenswert anderen Weg. Mit einer neuen steuerlichen Sonderregelung, die zum 21. Mai 2026 beschlossen wurde und rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 gelten soll, positioniert sich die Türkei als potenziell einer der interessantesten Standorte für…
Einzelhandelsumsatz im April 2026 real um 0,3 % niedriger: Warum Unternehmer jetzt nicht auf den nächsten Monat hoffen sollten Der Einzelhandelsumsatz in Deutschland ist im April 2026 gegenüber März 2026 real um 0,3 % gesunken. Nominal stieg der Umsatz zwar um 0,3 %, doch genau diese Differenz ist für Unternehmer gefährlich: Auf dem Papier kommt…
Importpreise im April 2026: +5,3 % – warum dieser Preisschock für Unternehmer gefährlicher ist als eine schlechte Monatsmeldung Die Importpreise im April 2026 lagen um 5,3 % über dem Vorjahresmonat und stiegen gegenüber März 2026 um 1,2 %. Besonders kritisch sind die deutlich höheren Preise für Energie und Vorleistungsgüter. Für Unternehmen bedeutet das: steigende Beschaffungskosten,…
Ostdeutsche Wirtschaft droht Anschluss zu verlieren: Was Unternehmer jetzt tun müssen Die schlechte Nachricht kommt selten als Knall. Sie kommt als leiser Rückgang: ein Kunde bestellt weniger, eine Bank fragt genauer nach, eine Maschine wird noch ein Jahr länger gefahren, der beste Meister geht in Rente, der Nachwuchs bleibt aus. Auf dem Papier wirkt das…
Geschäftserwartungen in der Chemie brechen ein: Was Unternehmer jetzt tun müssen Warum diese Meldung für Unternehmer mehr ist als eine Konjunkturnotiz Wenn die Geschäftserwartungen in der Chemie einbrechen, ist das kein abstraktes Stimmungsbild aus einem Institut. Es ist ein Frühwarnsignal für Auftragslage, Preise, Lieferketten, Finanzierung, Personalplanung und im Zweifel auch für die Insolvenzantragspflicht. Viele Unternehmer…
Wirtschaftsweisen-Gutachten 2026: Warum der Sozialstaat-Umbau zur Überlebensfrage für Unternehmer wird Ein Unternehmen scheitert selten an einer einzigen Zahl. Es scheitert an einer Kette: höhere Personalkosten, schwächere Nachfrage, teurere Finanzierung, sinkende Margen, verspätete Reaktion. Genau deshalb ist das sogenannte Knallhart-Gutachten der Wirtschaftsweisen kein politisches Randthema. Es ist ein Frühwarnsignal für Unternehmer. Der Sachverständigenrat erwartet, dass der…
Wirtschaftsweise schrauben Wachstumsprognose herunter: Was Unternehmer jetzt tun müssen Die Nachricht klingt zunächst technisch: Die Wirtschaftsweisen senken die Wachstumsprognose für Deutschland. Aus 0,9 Prozent werden 0,5 Prozent. Ein halber Prozentpunkt Wachstum. Kein Absturz. Keine dramatische Zahl. Für Unternehmer ist genau das gefährlich. Denn wirtschaftliche Krisen beginnen selten mit einem Knall. Sie beginnen mit einem Auftrag,…
Exporterwartungen gesunken: Was Unternehmer im Mai 2026 jetzt tun müssen, um Liquidität und Zukunftsfähigkeit zu sichern Die Exporterwartungen sind im Mai 2026 deutlich gesunken. Der ifo-Indikator fiel auf minus 5,5 Punkte, nach minus 1,2 Punkten im April. Besonders betroffen sind die Automobilindustrie, die Metallindustrie und energieintensive Branchen; etwas optimistischer bleiben die Elektrobranche und Möbelhersteller. Für…
Deutschlands Wandel von Fachkräftemangel zu Einstellungsstopp: Was Unternehmer jetzt verstehen und tun müssen Deutschland erlebt keinen einfachen Wechsel vom Fachkräftemangel zur Arbeitslosigkeit. Deutschland erlebt etwas Gefährlicheres: einen gespaltenen Arbeitsmarkt. In einigen Branchen fehlen weiterhin qualifizierte Arbeitskräfte. In anderen Bereichen frieren Unternehmen Einstellungen ein, bauen verdeckt Kapazitäten ab oder lassen befristete Verträge auslaufen. Bewerber warten länger….
Konjunktur 2026: EU-Kommission halbiert Wachstumsprognose – was Unternehmer jetzt tun müssen Die Konjunktur ist für Unternehmer kein abstrakter Begriff aus den Wirtschaftsnachrichten. Sie entscheidet darüber, ob Kunden bestellen, Banken Kreditlinien halten, Lieferanten Zahlungsziele gewähren und Mitarbeiter ausgelastet sind. Wenn die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose für Deutschland von 1,2 Prozent auf nur noch 0,6 Prozent senkt, ist…
Exportüberschuss im Handel mit den USA sinkt im 1. Quartal 2026 um 30,5 %: Was deutsche Unternehmer jetzt daraus lernen müssen Der Rückgang des deutschen Exportüberschusses mit den USA ist keine abstrakte Statistik. Für exportorientierte Unternehmen ist er ein Frühwarnsignal. Im 1. Quartal 2026 erzielte Deutschland im Warenhandel mit den Vereinigten Staaten nur noch einen…
Jedes vierte Industrieunternehmen sieht Verlust der Wettbewerbsfähigkeit: Was Unternehmer jetzt tun müssen, bevor aus Wettbewerbsdruck eine Krise wird Warum der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit für Unternehmer gefährlich ist Wenn ein Industrieunternehmen dauerhaft an Wettbewerbsfähigkeit verliert, ist das kein abstraktes Standortproblem. Es ist ein Frühwarnsignal für sinkende Margen, schwächere Auftragseingänge, steigenden Preisdruck, schwierigere Finanzierung und im schlimmsten…
Arbeitsmarkt Krise 2026: 486.000 Jobs weg – warum Unternehmer jetzt handeln müssen Deutschland verliert Beschäftigung. Nicht als statistische Randnotiz. Sondern als Warnsignal. Im 1. Quartal 2026 waren rund 45,6 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber dem Vorquartal sank die Erwerbstätigenzahl nicht saisonbereinigt um 486.000 Personen. Saisonbereinigt lag der Rückgang bei 61.000 Personen. Besonders kritisch: Der…